ConFusionArt Collectives “#optimizemyselves”

Einführung zum Stück mit Robina Steyer, Stefanie Fischer

Soziale Medien bestimmen unser gesellschaftliches Miteinander, in dem der Druck zur Selbstoptimierung stetig wächst – besonders unter Jugendlichen.
Das Credo lautet: immer schneller, besser und schöner. Doch wann wird Perfektionismus zur Krankheit?
Und wenn der Mensch fehlbar ist – ist Perfektion dann nicht eine Illusion?
Robina Steyer, eine der künstlerischen Leiterin des ConFusionArt Collectives, beleuchtet und hinterfragt mit #optimizemyselves obengenannten Druck zur Selbstoptimierung mit einer Choreographie. Das kokonartige Kostüm, dass sie als Tänzerin trägt, dient hierbei gleichzeitig als Projektionsfläche. Live- projizierte Kommentare aus dem Publikum geben Empfehlungen, wie die Darstellerin auszusehen und sich zu verhalten hat – und bestimmen so den Verlauf des Stücks.
Das Stück wird begleitet von einem Vermittlungsprogramm für Schüler*innen bestehend aus thematischen Workshops zu Choreographie, Musik und Kostüm, sowie Gesprächen über deren Erfahrungen mit sozialen Medien.

Einführung: 11.Okt. 2020 Moving Studio 17.00 – 18.00h

Premiere: 1. Nov. 2020 Raum für Literatur St. Gallen

Weitere Aufführungen:
7./8. Nov. Raum für Literatur St. Gallen
14. Nov. Rösslisall, Trogen
15. Nov. TanzRaum Herisau

Kontakt

Robina Steyer
Artistic Director
ConFusionArt Collective

Elenita Queiróz und Basis 56 / ” La Ultima“ ein Theatertanzstück

Einführung zum Stück mit Elenita Queiróz, Mara Natterer und Anna Zurkirchen

„Der Morgen war ruhig, wie stillgelegt. Hinter dem Dunst tauchten träge die Geräusche und Bewegungen des Erwachens auf. Alles wie immer. Alles wie bisher. Alles so wie es nie wieder sein würde. Mit dem seltsamen Gefühl, dass etwas fehlte. Sie waren verschwunden. Irgendwann, jedenfalls sie, ausser LA ULTIMA.“
(Elenita Queiroz)

In einer unbestimmten Zukunft verschwinden plötzlich alle Frauen von der Erde – alle, bis auf eine: LA ULTIMA. Die Dramaturgie des Tanztheaterstückes von Elenita Queiroz basiert auf den möglichen Auswirkungen dieses Szenarios: Die drei Darstellerinnen der LA ULTIMA arbeiten mit Texten, die eigens für von zwei Autor*innen entwickelt wurden.
Mit dem Verein Basis 56 entwickelt sie ein imaginäres Universum, welches Fragen aufwirft die besonders die Frauen angehen und zugleich allen Menschen innewohnen: das Recht auf Selbstbestimmung des Körpers, der physischen und psychischen Autonomie des Lebens, der Ursprung unserer kulturellen Werte und deren Auswirkung auf Kollektivität und Individuum – sowie unsere ethische Verantwortung. Das Tanztheaterprojekt umfasst die Produktion und deren kulturelle Vermittlung – Performance, Workshop, Lesung und eine Nachbesprechung mit dem Publikum.
Schliesslich soll LA ULTIMA uns alle  an unseren ersten und unbestreitbaren Zustand erinnern: Mensch von Haut, Fleisch, Knochen, Hoffnung und Angst zu sein.

Einführung:  18.Okt. 2020 Moving Studio 17.00 – 18.00h

Premiere: 1.Nov. 2020 Raum für Literatur St. Gallen
Weitere Aufführungen:
7./8. Nov. Raum für Literatur St. Gallen
14. Nov. Rösslisall, Trogen
15. Nov. TanzRaum Herisau

Kontakt & Info

Mail: elenitabqueiroz@gmail.com
Tel. 079 951 10 92
Web: www.elenitaqueiroz.jimdofree.com

Mit freundlicher Unterstütztung der Kanton und der Stadt St. Gallen sowie der Billwiller Stiftung im Rahmen eines Pilotprojektes.